PHYSIOTHERAPIE

Behandlungsspektrum

SYBILLE FLAIG

Um eine ganzheitliche Behandlung zu gewährleisten, arbeiten unser Ärzte und Physiotherapeuten interdiziplinär und eng zusammen.
Mein Leistungsspektrum besteht aus folgenden Behandlungsbereichen:

Laufbandanalyse


Die Laufbandanalyse wird, wie der Name schon sagt, normalerweise auf einem Laufband durchgeführt, um zu analysieren, wie der Patient läuft. Optimalerweise wird dabei auch eine Aufnahme mit einer Videokamera sowohl beim Barfußlaufen wie auch mit entsprechenden Schuhen gemacht. Man kann eine Laufanalyse aber auch auf einem großen Flur oder draußen durchführen. Wer sollte die Laufbandanalyse machen lassen?
In erster Linie ist eine Laufbandanalyse Sportlern zu empfehlen, die sich vergewissern möchten, ob ihr Laufstil richtig ist, vor allem wenn sie unter orthopädischen Problemen wie Knieschmerzen, Rückenschmerzen oder Fußschmerzen leiden. Hier muß allerdings die richtige Diagnose durch den Orthopäden oder Physiotherapeuten gestellt werden, denn wenn es sich um eine Fehlstellung z. B. im Becken handelt, die dann eine funktionelle Beinlängendifferenz hervorruft, muss diese vor der Laufbandanalyse adäquat behandelt und korrigiert werden . Wer macht Laufbandanalysen?
Laufbandanalysen kann man bei den meisten Orthopädieschuhmacher oder in guten Sportgeschäften machen lassen. Allerdings besteht hier die Gefahr, dass Beckenfehlstellungen nicht diagnostiziert werden und dann ein falscher Laufschuh oder sogar falsche Einlegesohlen verordnet werden. Daher gilt auch hier: erst die gute Diagnostik und Therapie beim Orthopäden oder Physiotherapeuten, danach die Analyse. Wer bezahlt die Laufbandanalyse?
Laufbandanalysen gibt es leider nicht auf Rezept. Sie müssen daher selbst bezahlt werden, sind allerdings oft das Geld wert.
Kosten im Bereich von € 40 bis € 75 sind je nach Aufwand bei einer Laufbandanalyse zu erwarten.




Propriozeptives Training


Diese spezielle propriozeptive Therapie basiert auf den Forschungen von Dr. Rasev, der hierfür auch die Therapiegeräte Posturomed und Propriomed entwickelte. Das propriozeptive Bewegungskonzept setzt an der Wurzel des Problems an, indem es neurophysiologische und biomechanische Prozesse der Bewegung verbindet, harmonisiert und optimiert. Durch eine Stimulation der Koordination der intersegmentalen Muskeln (posturale Reaktion) kommt es zu einer verbesserten Stabilisierung der Gelenke und der segmentalen Stabilisation der Wirbelsäule. Diese Therapieform hat sich vor allem bei chronischen Rückenschmerzen, funktionellen Fehlhaltungen und Koordinationsstörungen bewährt, dient aber auch im Fitnessbereich und im Leistungssport zur Steigerung der Bewegungsqualität. www.bioswing.de




Therapiewochen


Wir können ambulante Therapiewochen von 1 – 3 Wochen durchführen. Je nach vorliegenden Befunden/Analysen wird dann der genaue Therapieplan erstellt. Die ärztlichen Leistungen sind dabei generell nur durch Privatkassen erstattungsfähig, die Krankengymnastik, Massage und Krankengymnastik am Gerät werden auch durch gesetzliche Krankenkassen erstattet. Bitte bringen Sie in diesen Fällen Rezepte von Ihrem behandelnden Arzt mit. Die Behandlungswochen ermöglichen uns ein viel genauere und differenziertere Behandlung und das exaktere Eingehen auf die Probleme der Patienten. Hier ist auch ein schnellerer Therapiefortschritt zu verzeichnen. Speziell bei der Behandlung von craniomandibulären Dysfunktionen, wo auch die Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Kieferorthopäden gefragt ist, sind diese Therapiewochen äußerst effizient.




Osteopathie


Im Jahr 1874 stellte Andrew Taylor Still (1828-1917) seine Philosophie und Praxis der Osteopathie erstmals vor. Seine Enttäuschung über die damals praktizierte Medizin führte zur Formulierung eines neuen medizinischen Konzeptes, das er Osteopathische Medizin nannte.

Still hatte im Rahmen seiner Philosophie im wesentlichen folgende Grundkonzepte:
1. Die Einheit des Körpers 2. Die heilende Kraft der Natur, wobei die Rolle des Arztes sei, diese Fähigkeit zu unterstützen 3. Er hielt das muskuloskelettale System für einen integralen Teil des Körpers, über dessen Behandlung die Gesundheit des gesamten Körpers beeinflussbar wäre. 4. Die Beziehung von Struktur und Funktion, wobei er der Überzeugung war, dass die Struktur die Funktion und die Funktion ihrerseits die Struktur beeinflußt. 5. Die Anwendung der Manipulationstherapie

Mit Stills zunehmendem klinischen Erfolg und wachsender nationaler sowie auch internationaler Berühmtheit kamen sehr viele Hospitanten zu ihm, um die neue Wissenschaft der Osteopathie zu erlernen.
Dies führte 1892 zur Gründung des ersten College für osteopathische Medizin in Kirksville (Missouri). Im Jahr 1995 gab es bereits 17 solcher Colleges in den Vereinigten Staaten, die über 2000 Studenten pro Jahr ausbilden. Rechtlicher Hinweis:
 Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrung in der hier vorgestellten Therapierichtung osteopathischer Medizin.
Aus der Bekanntmachung der Bundesärztekammer „wissenschaftliche Bewertung osteopathischer Verfahren“ (Deutsches Ärzteblatt 2009, S. 2325 ff) geht hervor, dass manuelle Therapien wie die Chiropraktik und Osteopathie allgemein – ohne besondere Bezugnahme auf bestimmte Anwendungsgebiete – keine belegbaren, wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungen haben. Denn für eine wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis verlangt die höchstrichterliche Rechtsprechung Studien unter Heranziehung einer ausreichenden Anzahl von Probanden und die Durchführung von randomisierten Placebo kontrollierten Doppelblindstudien mit einer adäquaten statistischen Auswertung (vergleiche OLG Düsseldorf fharmR 2010/353ff).
Auch wenn eine Fülle von Studien im Bereich der manualtherapeutischen Medizin, zu der auch die Osteopathie gehört, bislang erfolgt sind, ist es extrem schwierig randomisierte Doppelblindstudien im Bereich der manuellen Therapie durchzuführen, da bereits mit der Handanlage am Patienten Veränderungen der Strukturen geschehen können.
Für den Bereich der Wirbelsäule, z.B. beim chronischen Schmerz-Syndrom der Wirbelsäule geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, S. 2325 ff.). Im Übrigen gibt es bislang keine Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht mit randomisierten Placebo kontrollierten Doppelblindstudien die Wirkungsweisen der osteopathischen bei den genannten Krankheitsbildern nachweisen.
In der Ausgabe 1/2010 der Zeitschrift „Osteopathische Medizin“ des Elsevier Verlages (S. 10-21) ist eine Veröffentlichung der Empfehlung des wissenschaftlichen Beirates für die BÄK bzgl. der Osteopathie abgedruckt. Aus dieser Veröffentlichung wird klar deutlich, dass für den Bereich Osteopathie bei restriktiver Suche in der Datenbank Medline (Einschränkung auf Records mit einschlägigen MeSH-Begriffen und ohne Verwendung des Begriffs „effectiveness“) insgesamt 62 als thematisch relevant zu bezeichnende Einträge vorhanden sind, welche also tatsächlich die Wirksamkeit osteopathischer Behandlungsformen thematisieren. Hiervon konnten 16 der Evidenzklasse Ia zugeordnet werden. Zudem erfüllen weitere 16 Artikel die Kriterien der Evidenzklasse Ib. Die restlichen Einträge zählen zu den Kategorien II-IV Level- und Metaanalysen. Verschiedene dieser Studien und Metaanalysen kamen zum Ergebnis, dass osteopathische Behandlungen bei einer Reihe unterschiedlicher Gesundheitsstörungen/Erkrankungen wirksam sein können.
Für viele operative Verfahren wie auch Behandlungsverfahren innerhalb der einzelnen Disziplinen wie Orthopädie, Innere Medizin, etc. fehlen sogar diese wissenschaftlichen Nachweise der Güteklasse A.

Inhalte der Osteopathie
Die Säulen der osteopathischen Behandlungsformen sind die Muskelenergietechnik, die Myofasciale Releasetechnik, die Craniosakrale Technik, bestimmte Lagerungstechniken (strain counterstrain), die Viscerale Technik usw.
Es sind alles risikoarme und nebenwirkungsfreie Techniken, Zwischenfälle sind bislang nicht bekannt geworden.
Zu den osteopathischen Techniken im Einzelnen:
Muskelenergietechnik
Durch diese neue Technik werden therapierbar: funktionsgestörte Wirbelsäulen und Extremitätengelenke mit Auswirkung auf die Gelenkmechanik, mit Auswirkung auf die inneren Organe, sowie mit Auswirkung auf das periphere und zentrale Vegetativum, welche nicht oder nicht allein durch eine der üblichen manipulativen, chirotherapeutischen Impulstechniken therapiert werden können.
Verkürzte Bindegewebsstrukturen und Muskelanteile können Schritt für Schritt gelöst werden und gleichzeitig können dystonische Muskeln durch diese reflextherapeutische Maßnahme, die über das sympathische Nervensystem regulativ eingreift, gelockert und in eine Muskelbalance gebracht werden.
Dabei ist die exakte Einhaltung der Anspannungs- und Entspannungszyklen im Zusammenhang mit In- und Expiration sowie Fascilitierung durch Blickwendung in eine durch die Funktionsstörung vorgegebene Richtung aus einer speziellen Einstellung des Rumpfes, der Wirbelsäule und der Extremitäten notwendig.
Craniosakrale Therapie
Die Craniosakrale Therapie wurde 1940 durch Sutherland entwickelt, der die Prinzipien der Chirotherapie auf die Schädelknochen ausweitete. Er konnte zeigen, dass die Schädelknochen und das Sacrum eine eigene Bewegung haben, die miteinander gekoppelt sind. Die Ziele der CS liegen in der Beseitigung von Störungen in der Spannung der Hirnhäute (Meningen) und in der Verbesserung des craniosakralen rhythmischen Impulses, wodurch sich eine Vielzahl von organischen Störungen beheben lassen, angefangen von Kopfschmerzen bis hin zu Lumbalgien.
Viszerale Technik
Bei der Viszeralen Technik handelt es sich um eine Behandlung der Ligamente und Strukturen, welche als Aufhängung bzw. Umhüllung von Eingeweiden und inneren Organen dienen. Dabei ist zu beachten, dass diese Strukturen nach neuesten Erkenntnissen kontraktile Elemente beinhalten, sich also entspannen oder verkürzen können und sehr viele netzartig verzweigte, markarme Nervenendigungen, vor allem des vegetativen Nervensystems enthalten, die als Afferenzen der vegetativen Steuerung dienen.
Es hat sich gezeigt, dass eine Behandlung dieser Strukturen vor allem bei schon lange chronisch verlaufenden funktionellen Störungen und nach Traumata sinnvoll ist, die mit verbleibender Dysfunktion, d.h. nur unvollständig, abheilen.
Strain Counterstrain oder Entspannung durch Positionieren
Die Technik wurde von Lawrence Jones entwickelt. Primär gilt es, schmerzhafte Punkte (sogenanntetender-points) zu lokalisieren und über eine gewisse Zeitspanne zu palpieren. In einem zweiten Schritt wird eine Körperposition eingestellt, die für den Patienten am wenigsten schmerzhaft und möglichst bequem ist. Wurde ein Tender-Point lokalisiert, dann wird der Patient über eine Körperposition so eingestellt, dass er kaum noch Beschwerden hat.
Diese Position wird nun 90 Sekunden gehalten. Anschließend erfolgt das langsame Rückführen in die normale Körperposition und die Nachuntersuchung. Diese Tenderpoints sind nicht zu verwechseln mit Triggerpunkten, die eine andere Lokalisation und auch Behandlungsform erfahren müssen.
Myofasziale Releasetechnik
Die Myofasziale Releasetechnik ist eine Kombination aus Weichteiltechniken, Muskel-Energietechnik und funktioneller indirekter Technik, welche auf die Faszienbehandlung zielt. Die Bedeutung der Faszien als Struktur wurde von vielen Untersuchern mittlerweile erkannt und in teils eigene therapeutische Ansätze umgearbeitet.
Eine Stimulation der Mechanorezeptoren in den Faszien führt zu biomechanischen Veränderungen in den Weichteilen und zu einer Modifikation der neuralen Reflexmechanismen. Die restriktive Barriere kann direkt durch Dehnung des Gewebes angegangen werden. Um die Myofasziale Releasetechnik adäquat anwenden zu können, sind exakte Kenntnisse über Aufbau und Funktion der Faszien erforderlich. Die Faszien des Körpers bilden eine kontinuierliche Verbindung innerhalb bestimmter Körperregionen und des gesamten menschlichen Körpers und verbinden somit sämtliche Organe des Menschen.
Die Elastizität der Faszien ist dabei verantwortlich für die Formkonstanz der verschiedenen Körperkomponenten. Nach Verletzungen akuter Art oder auch durch chronische repetitive Microtraumen können Faszien mit einer Strukturveränderung reagieren, so dass dies zu biomechanischen Veränderungen im gesamten Körper führen kann. Durch die myofaszialen Releasetechniken werden dabei diese strukturellen Veränderungen wieder gelöst. Chronische Schmerzzustände, vor allem auch der sog.postoperative Schmerz gehören sicherlich in die Domäne dieser Behandlung.




Powerspine by Dr. Alfen


Eine zu schwach ausgebildete autochthone Rückenmuskulatur (die tiefen stabilisierenden Muskeln an der Wirbelsäule) ist die häufigste Ursache von akuten und vor allem chronischen Rücken- (Lumbalgien) und Nackenschmerzen. Diverse Ursachen führen zu einer Atrophie und Verfettung diese Muskeln, was nur durch diese speziellen Geräte von Dr. Alfen wieder beseitigt werden kann.

Jede Therapieeinheit erfolgt in unserer Praxis in Einzelbehandlung durch speziell ausgebildete Therapeuten in Zusammenarbeit mit den Ärzten. Durch die spezielle und gezielte Kräftigung der atrophierten Muskeln werden bei ca. 80 % der Patienten eine nahezu vollständige Schmerzbeseitigung erreicht, was durch etliche Studien belegt werden konnte.




Cryotherapie


Bei entzündlichen akuten Prozessen wird Kühlung angewendet, ebenso als Mittel zur Schmerzlinderung. Eis kann auch für eine kurzzeitige Erhöhung der Muskelspannung oder bei längerer Anwendung zur Senkung von Muskelspannung angewendet werden. Um allerdings eine gute analgetische und antiphlogistische Wirkung zu erzielen, ist die normale Eisanwendung nicht geeignet, da sie das Gewebe nicht ausreichend genug abkühlen kann. Die z.B. bei einer akuten Entzündungsreaktion freigesetzten Enzyme und Stoffe wie Hyaluronidasen, Histamin, Bradykinin und weiteren Kollagenasen müssen gehemmt werden, damit sie nicht die lokale Entzündung weiter unterhalten, muss das Gewebe auf 4 Grad abgekühlt werden. Dies gelingt sehr gut mit Geräten, die flüssiges CO2 mit Minus 74 Grad enthalten. Dieses Cryonic Gerät wird in unserem Zentrum verwendet.




Craniomandibuläre Dysfunktion


Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) kann eine Vielzahl von Symptomen wie Tinnitus, Schwindel und Kopfschmerzen auslösen.
Zur Behandlung und Erforschung von craniomandibulären Dysfunktionen arbeiten unsere Ärzte und Physiotherapeuten eng mit unseren zahnmedizinischen Partner-Praxen zusammen.

Nach Schätzungen von Carlson, Kopp, Türp und anderen Autoren muss weltweit von einer Prävalenz von ca. 35 % ausgegangen werden. Ein Großteil dieser Patienten kompensiert durch sportliche Betätigungen oder Körperübungen wie Alexander-Technik oder Feldenkrais über Jahre die mit einer CMD verbundenen Probleme. Allerdings erschöpft sich irgendwann dieser Kompensationsmechanismus, und dann stellen sich diese Patienten mit einer Fülle von Symptomen in der Praxis vor, ohne dass der rote Faden, der zur CMD führen könnte, gesehen wird (Carlson 1999, Kopp 1999, Türp 1998).
Zahnärzte diagnostizieren häufig Schmelzdefekte, Schliffspuren und ausgeprägte keilförmige Defekte an den Zähnen. Sie können über die Anamnese erfragen, dass der Patient ein „Knirscher“ ist und verordnen dann eine Knirscherschiene. Wenn jedoch die typischen Beschwerden des Patienten wie z.B. Kopfschmerz, Sehstörungen, Haltungsschäden, Knieschmerzen etc. nicht durch die Schiene behoben werden können, gilt dies häufig als erfolgreiche Ausschlussdiagnostik, sodass die Ursache der Beschwerden in anderen Bereichen gesucht wird. Dies kann zu einer jahrelangen Ärzte-Odyssee führen.

Es sollte stattdessen eine grundsätzlich andere Herangehensweise gewählt werden: Durch eine manualtherapeutische bzw. osteopathische Behandlung verändert sich nicht nur die Körperhaltung, sondern auch die Position des Unterkiefers, sodass sich eine andere Bisslage einstellt. Bei Patienten mit CMD kommt es im Lauf der Jahre zu Dysfunktionen, körperlichen Fehlhaltungen, muskulären Dekompensationen etc., die deswegen zunächst suffizient manualtherapeutisch, orthopädisch, osteopathisch oder auch mit anderen Behandlungsmethoden therapiert werden. Am besten geschieht dies innerhalb einer einzigen Behandlungssitzung. Unmittelbar danach sollte am besten von demselben Arzt eine Bissnahme durchgeführt werden, die oft ein ganz anderes Okklusionsergebnis aufzeigt als vor der Behandlung.




Spiraldynamik


Die Spiraldynamik wurde von Christian Larsen zusammen mit einer internationalen Forschergruppe entwickelt. Im Mittelpunkt dieser Therapie einer „anatomisch richtigen Bewegung“ steht die Helix als universaler Grundbaustein der Natur vgl. z.B. DNS, Wasserstrudel, Knochenaufbau. Wir können mit Hilfe dieses Konzeptes von der Natur lernen und den Bewegungsablauf des menschlichen Körpers optimieren. Dreidimensionale Bewegungen fördern die Bewegungsintelligenz und beugen Überlastungssyndromen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen vor. Diese „intelligente Gebrauchsanweisung für den menschlichen Körper“ ist sowohl in der Therapie, im Training als auch im Alltag einsetzbar. Erfahren Sie mehr unter www.spiraldynamik.com.




Gyrotonic Expansion System®


Das Einzigartige dieses Systems ist, daß es gleichzeitig und mit minimalem Kraftaufwand stärkt und dehnt, den Bewegungsumfang vergrößert und die Koordination schult. Das GYROTONIC EXPANSION SYSTEM® wurde entwickelt unter Verwendung von zentralen Bewegungsprinzipien aus Yoga, Ballett, Gymnastik und Schwimmen und es basiert auf den Prinzipien der Essentials of Body Kinetics TM der Gyrokinesis.




Bobath Erwachsene


Das Bobath-Konzept ist ein interdisziplinär angewandtes Konzept zur Rehabilitation von Menschen mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) wie Schlaganfall, multipler Sklerose, intrazerebraler Blutung, Morbus Parkinson, etc. Ziel der Therapie ist es, verlorene sensomotorische Funktionen wieder anzubahnen. Daraus ergeben sich folgende Hauptaufgaben: – Hemmung von Spastik, – Tonusregulation der Muskulatur (Symmetrie), – Anbahnung normaler Bewegungen, – Wahrnehmung des Körpers und der Umwelt, – Selbständigkeit in den täglichen Aktivitäten. – Weitere Informationen finden sie in Internet.




Craniosacrale Therapie


Dr. W. Sutherland beschrieb 1940 die Grundlagen dieser Therapieform. Er stellte die Eigenbewegung der Schädelknochen fest, die mit Bewegungen des Sacrums gekoppelt sind. Mittels sanfter manueller Techniken werden Spannungen der Hirnhäute gelöst und die Beweglichkeit knöcherner Strukturen wiederhergestellt. Eine Vielzahl organischer Störungen wie Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Sehstörungen, Lumbalgien etc. lassen sich in Verbindung mit ergänzenden therapeutischen Maßnahmen verbessern bzw. beheben.




Gerätegestütze Krankengymnastik


Zum 1. Juli 2001 traten die neuen Heilmittelrichtlinien in Kraft. Als neues Heilmittel findet seither die sog. Gerätegestützte Krankengymnastik (KGG) Berücksichtigung. Die gerätegestützte Krankengymnastik dient der Verbesserung bzw. Normalisierung der Muskelkraft, der Kraftausdauer und der alltagsspezifischen Belastungstoleranz. Sie wird zusätzlich zur Optimierung funktioneller Bewegungsabläufe und Tätigkeiten im täglichen Leben eingesetzt. Die Therapieform dient der Behandlung von Patienten bei chronisch degenerativen Skeletterkrankungen sowie posttraumatischen oder postoperativen Zuständen der Extremitäten oder des Rumpfes mit speziellen Trainingsgeräten, hier auch speziell zur Verbesserung der Propriozeption, was durch den Einsatz weiterer spezieller Trainingsmethoden erreicht wird. (siehe „Propriozeptive posturale Koordinationstherapie“)




Kiefergelenkbehandlung


Craniale (Schädel-)Traumata, Okklusions- (Biss-) Störungen und Überbeanspruchungen der Kiefermuskulatur durch Knirschen, Beißen oder Pressen führen zu einer muskulären Dysbalance und damit allmählich zur strukturellen Degeneration bzw. Destruktion im Bereich des Kiefergelenks und des Zahnhalteapparats. Kopfschmerzen, Sehstörungen, HWS-Beschwerden und neuralgische Schmerzen etc. stehen häufig damit in Verbindung. Die Kieferbehandlung beinhaltet die Entlastung des Kausystems, das Erlernen der Entspannungsfähigkeit im Kiefer und craniosacral-therapeutische Maßnahmen. Über manualtherapeutische Weichteil- und Gelenktechniken werden Voraussetzungen für eine optimale Funktion des Kiefergelenks sowie einer entsprechenden Funktionseinheit (Kiefer, Kopf, HWS) geschaffen. Bei Vorliegen einer CMD = Craniomandibulären Dysfunktion reichen diese Behandlungen aber nicht aus, werden allerdings additiv eingesetzt, wenn durch einen Zahnarzt eine Myozentrikschiene (therapeutische Bissschiene) hergestellt wird. Siehe www.cmd-integrativ.de




Klassische Massagetechniken


Klassische Massage
In der klassischen Massage erzeugt das Ausstreichen, Reiben, Walken und Kneten einzelner Muskelstränge zu einer gezielten Mehrdurchblutung. Falls lokale Muskelpartien durch stetige Anspannung verkürzt oder minderversorgt sind, werden diese Strukturen gelockert und physiologische Bedingungen wiederhergestellt. Durch die Behandlung können Schmerzzustände gelindert, psychosomatische Spannungen gelöst und andere Organsysteme über segmental zugeordnete Hautareale günstig beeinflusst werden. Bindegewebsmassage (BGM)
Spezielle Massagetechnik, die mit tangentialen Zugreizen am subkutanen Bindegewebe ansetzt. Die therapeutische Bedeutung der BGM besteht in der Möglichkeit, Einfluss auf vegetative Regulationsmechanismen zu nehmen. Über den kuti-viszeralen und kuti-kutanen Reflexbogen erfolgt eine Tonusnormalisierung sowohl der Bindegewebsspannung als auch der inneren Organe, der Muskulatur, der Nerven und der Gefäße.




Krankengymnastik


Die Krankengymnastik / Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an dem Beschwerdebild des Patienten und dessen funktionellen Bewegungseinschränkungen. Voraussetzung dafür ist eine gute detaillierte Diagnostik / Befunderhebung, die bei der ersten Untersuchung und gleichzeitig Behandlung stattfindet. Die manuelle Behandlung kann bei Bedarf auch mit thermischen Reizen oder Gerätegestützter Krankengymnastik ergänzt werden. Ziel der Therapie ist immer die Wiederherstellung eines gesunden funktionellen Bewegungsablaufes, einhergehend mit Schmerzreduktion bzw. Schmerzfreiheit.




Manuelle Lymphdrainage


Durch schonende manuelle Gewebsverformungen überwiegend an der Körperoberfläche wird der Abtransport von Gewebsflüssigkeit gefördert. Die Griffe orientieren sich entlang dem Verlauf von Lymphgefäßen in Abflussrichtung. Ziele der Behandlung sind eine verbesserte Lymphtransportkapazität, Schmerzlinderung, verbesserte Eigenmotorik der glatten Muskulatur der Lymphgefäße, Neubildung von Lymphgefäßen an Unterbrechungsstellen und Vagotonisierung.




Manuelle Therapie


Durch schonende manuelle Gewebsverformungen überwiegend an der Körperoberfläche wird der Abtransport von Gewebsflüssigkeit gefördert. Die Griffe orientieren sich entlang dem Verlauf von Lymphgefäßen in Abflussrichtung. Ziele der Behandlung sind eine verbesserte Lymphtransportkapazität, Schmerzlinderung, verbesserte Eigenmotorik der glatten Muskulatur der Lymphgefäße, Neubildung von Lymphgefäßen an Unterbrechungsstellen und Vagotonisierung.




Propriozeptive Neuromuskuläre Facilitation


Diese Methode wurde von Maggie Knott entwickelt und führt zur Bahnung von Bewegungen über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel. Hier handelt es sich um eine Technik der Bewegungsoptimierung aufgrund von aus dem Gang abgeleiteten diagonalen Bewegungsmustern. Durch Erlernen von Grundmustern des Rumpfes und der Extremitäten lassen sich Muskeln besser ansteuern, kräftigen und koordinieren. Durch den dreidimensionalen Widerstand, den der Therapeuten gestaltet, werden bestimmte Muskelketten, die im ganzen Körper muskuläre Reaktionen hervorrufen, stimuliert.




TRX-Training


Egal ob Anfänger oder Profi – mit dem TRX-Supsension Training lässt sich individuell amr persönlichen Fitnesszustand ansetzen. Der Schlingentrainer ermöglicht funktionelles Training, Rumpfstabilisation, Mobilisation oder Dehnung und kann ortsunabhängig eingesetzt werden. Im persönlichen Termin achten unsere geschulten Physiotherapeuten auf eine korrekte Ausführung der Übungen und stellen Ihnen (bei Bedarf) ein individuellen Übungsplan zusammen. Das Ganzkörpertraining mit TRX bietet damit die ideale Ergänzung zur Einzeltherapie.





UNSER MEDCENTER OBERWIEHRE

Das Zentrum für ganzheitliche
Orthopädie und Physiotherapie in Freiburg.

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